Material

Versorgungsrucksäcke und -taschen

Für eine abgestimmte Versorgung stehen unseren Helfern zahlreiche Rucksäcke und Taschen für die direkte Erstversorgung von Verletzten oder unverletzten Betroffenen bereit. Zur medizinischen Ausstattung gehören zum Beispiel eine Sauerstoffflasche, Beatmungstaschen und Defibrillator.

 

 

Automatischer Externer Defibrillator (AED)

Bei einer Wiederbelebung kann es - besonders bei einem plötzlich eintretenden Kammerflimmern - notwendig sein, den Betroffenen schnellstmöglich mit einem gezielten Stromschlag zu retten. In Deutschland könnten jedes Jahr rund 150.000 Menschen gerettet werden, wenn die so genannten Defibrillatoren (kurz: Defis) flächendeckend vorhanden wären. Um auf ein solches Notfallgeschehen auch bei einem Sanitäsdienst vorbereitet zu sein, führt das Sanitätspersonal in der Regel einen solchen Defi mit sich, um die lebensrettende Wiederbelebung professionell bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu gewährleisten.

Notstromaggregat

Fast selbstverständlich ist es mittlerweile für uns, dass immer gleich in der Nähe eine stromführende Steckdose ist.  Je nach Einsatzart und -ort ist dies aber nicht immer der Fall. Der Stromerzeuger Geko 6602 versetzt uns in die Lage einen Einsatzort auszuleuchten und unsere technischen Geräte zu versorgen. Durch besonderen Schallschutz ist er sehr leise und stört dadurch die Versorgung von Betroffenen nicht. Unbetankt wiegt er 138 kg. In den Tank passen 26 l Normalbenzin, die dann dem Honda GX 390-Motor einen Betrieb bei Halblast von 15 Stunden erlauben. Die maximale elektrische Leistung sind 6100 Volt Ampere.


KED-System

Foto: Firma Boscarol
Das KED-System (Kendrick Extrication Device) oder auch Rettungskorsett genannt, immobilisiert die gesammte Wirbelsäule. Das Kunstoffgewebe wird durch eingearbeitete senkrechte Streben stabilisiert. Es ermöglicht die Rettung aus schlecht zugänglichen Situationen wie z.B. einem Fahrzeug oder aus Tiefen. Es umschließt wie ein Korsett den Rumpf unterhalb der Achseln und ist am Rücken bis zum Kopf hin verlängert. Durch Zugbänder wird es sowohl am Oberkörper als auch an der Stirn und den Oberschenkeln fixiert. Ein KED-System wird fachgerecht immer in Verbindung mit einem Stifneck-Halskragen eingesetzt. Nach dem Anlegen ist es nicht mehr möglich die Hals- und Brustwirbelsäule unabsichtlich zu bewegen. Die Wirbelsäule wird vollständig entlastet.

Spineboard

Foto: Meier Medizintechnik

Das Spineboard, je nach Hersteller auch Millerboard oder Backboard genannt, ist ein Hilfsmittel zur Rettung verunfallter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist. Unser Spineboard ist aus Polyethylen gefertigt, dadurch mit 20 großen Griffen rundumlaufend zum einfachen Patiententransport geeignet, es entspricht EN 1865 und ist 100 % röntgenstrahlendurchlässig. Das 10-Punkte-Gurtsystem ermöglicht eine sichere Fixierung des Patienten. Es ist wegen seiner Schwimmfähigkeit auch zur Wasserrettung geeignet. 
Gewicht: 6,5 kg, max. Belastbarkeit: 180 kg, Maße: 183 cm x 42 cm x 4,4 cm.  

Digitalfunkgeräte

handfunk

 

Mit der deutschlandweiten Einführung des Digitalfunks verändern sich die Kommunikationsmöglichkeiten in allen Bereichen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Im April 2014 gab der Kreisverband den Startschuss für die geplante Einführung des Digitalfunks im Kreis Saarlouis.

Wir verfügen über 4 Hand- und 3 Kfz-Geräte der Firma Sepura die einheitlich für das Saarland beschafft wurden. Unsere Helfer sind auf diese Tetra-Funkgeräte eingewiesen und können somit im Einsatz oder auf Sanitätsdiensten die Kommnikation für schnelle Hilfe gewährleisten.

 
Zelte

sg30

Für Sanitätsdienste und Betreuungseinsätze verfügt man über 2 Zelte der Typen SG 30 und SG 50. Diese sind jeweils 5,64 m breit. Das SG 30 ist dabei 6 m und das SG 50 10 m lang.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Nalbach

An der Feuerwache 2
(neben Feuerwehr)

66809 Nalbach

Tel.: (06838) 98 58 38 4
Fax: (06838) 98 58 38 7

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